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Brillenschlange für Afrika

2008 waren viele Baiersbronner Freiwillige im Rahmen eines Hilfsprojektes der Helfenden Hände e.V. in Mauretanien unterwegs. Der mitreisende Augenoptiker Andreas Reichel Firma Giese Optik knüpfte in der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott den Kontakt zu einer Augenklinik, die Bedürftigen medizinische und optische Hilfe bietet. Diese Klinik benötigt dringend Brillenfassungen und Sonnenbrillen. Durch viele Briefe und persönliche Kontakte zu Fassungslieferanten konnten über 16.000 neue Brillenfassungen zusammengetragen werden. Zur Veranstaltung des Wilden Herbstes plante Reichel im Rahmen des HGV mit Schülern der Richard – von - Weizsäcker - Gymnasiums die längste Brillenschlange der Welt zu bauen. Hierzu wurden die einzelnen Fassungen aneinander befestigt und zu einer langen Kette verknüpft. 220 Biertischgarnituren wurden zu einer über 440 Meter langen Reihe zusammengestellt und diese Reihe hatte die Form einer Brille. Hierauf schlängelte sich die Brillenschlange vier mal im Kreis. Von Morgens 8 Uhr bis spät Abends erfolgte der Auf- und Abbau der neuen Brillenfassungen. Ca 90 freiwillige Helfer waren in verschiedenen Schichten beteiligt. Diese Spendengelder werden Zweckgebunden für die Afrikahilfe verwendet. Fünf unparteiische Zeugen besichtigten die Schlange und bezeugten deren Richtigkeit. Am 15.02.2010 war es dann so weit. Nach Prüfung durch die Komission des Guinness World Records wurde das Zertifikat der längsten Brillenschlange der Welt an Andreas Reichel Giese Optik und die Schüler des Richard von Weizsäcker Gymnasiums vergeben.

Vielen Dank an alle Helfer.

Der Text auf meiner Seite: In Zusammenarbeit mit 65 Schülern des Richard- von- Weizsäcker- Gymnasiums Baiersbronn, vielen zusätzlichen freiwilligen Helfern und der Hilfe des HGV Baiersbronn wurden die Brillen aneinander gereiht. Dazu waren 200 Biertische im Ortskern aufgebaut. Die Straße war gesperrt. An jeder hundertsten Brille war eine Wäscheklammer befestigt. Auf den Tischen waren noch 300 Fotos der letzten Reise nach Mauretanien ausgelegt, um auf das humanitäre Projekt hinzuweisen. Fünf offizielle Zeugen besichtigten die Brillenschlange um den Eintrag im Guinness Buch der Rekorde zu gewährleisten. Am Abend hatten wir es geschafft. Es waren 15.260 Fassungen aneinandergereiht, und die Schlange war 1760 Meter lang. In Nouakchott gibt es einen Klinikoptiker, der die Brillen dann individuell für die Hilfsbedürftige mit Gläsern verglast. Die Sonnenbrillen dienen in Afrika als Schutz vor Sand und UV-Strahlung. Insgesamt hatten wir ca. 18.000 Brillen vor Ort. Es war ein großer Aufwand diese Menge an Brillen aus- und wieder einzupacken, zu sortieren und zu verstauen.

Vielen Dank an die freiwilligen Helfer.
Der Erlös der Aktion kommt dem guten Zweck zu gute.

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